Deutschmeister Gala 2021

Am 10. September Abend fand die traditionelle „Deutschmeister-Gala“ des Jägerbataillons Wien 1 "Hoch- und Deutschmeister" im Garnisons-Kasino der Wiener Maria Theresien-Kaserne mit zahlreichen Gästen, darunter auch viele Ehrengäste aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, statt. Und dies mit zahlreichen Höhepunkten, wie etwa ein Gala-Menü, Musikumrahmung durch Musikerinnen und Musiker der Garde-Musik, eine Präsentation zum Thema "Blackout" und eine große Tombola. Die Deutschmeister-Gala begann mit einer Ehrensalve (General Decharge), die für die Soldatinnen und Soldaten des Jägerbataillons Wien 1 „Hoch- und Deutschmeister“ vom Deutschmeister-Schützenkorps abgefeuert wurde.

Hohe Ehrung der „Hoch- und Deutschmeister“ für Verteidigungsministerin Klaudia Tanner

Der Höhepunkt der diesjährigen Deutschmeister-Gala war die Verleihung des „Goldenen Komturkreuzes am Band“ der „Hoch- und Deutschmeister“ an Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Der Bataillonskommandant des Jägerbataillons Wien 1, Stefan Koroknai, begründete diese protokollarisch höchstmögliche Auszeichnung der „Hoch- und Deutschmeister“ mit dem besonderen Engagement von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner für die Belange und Anliegen der Miliz, etwa mit zahlreichen Investitionspaketen oder etwa auch mit der historisch bedeutsamen erstmaligen Aufbietung der Miliz im Jahr 2020.

Zur Geschichte der Deutschmeister-Gala (inkl. Bildergalerie)

Das Heeresgeschichtliche Museum wird seit jeher mit militärischer Geschichte verbunden. Der 18.10.2013 aber war der Startschuss einer Geschichte der besonderen Art. An diesem Abend feierte der erste Deutschmeisterball seine fulminante Premiere und war bis auf den letzten Platz ausverkauft.

Am 20.09.2019 wurde bereits zum 7. Mal zur Deutschmeistergala in das einzigartige Ambiente des Heeresgeschichtlichen Musem geladen. Gut gefüllt waren die Reihen, als der Bataillonskommandant die diesjährige Gala mit Begrüßungsworten eröffnet hat. Darunter auch Vertreter aus der Wirtschaft und Politik, sowie aus dem Militär. Ein kurzweiliges Programm hat auch diesen Abend zu einem Highlight gemacht. Begleitet wurde der Abend durch eine Gardekombo. Ziel der Veranstaltung ist es, dass Bundesheer und Wirtschaft die Plattform zum Netzwerken zur Verfügung haben. Dies wurde durch die hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion mit Vertretern aus der Wirtschaft und Behörden eindrucksvoll bewiesen. Aber auch internationale Gäste durften am Abend begrüßt werden. So fanden sich unter den Gästen auch liebe freunde aus Bad Mergentheim. Natürlich sollte auch die Kulinarik und Kunst nicht zu kurz kommen. Nachdem Spitzenpolitiker aus Wien mit Milizfunktionen ein klares Bekenntnis zur Landesverteidigung abgegeben haben, zeigte eine Showeinlage der Militärpolizei die Verlässlichkeit, Motivation und den hohen Ausbildungsstand der Truppe. Bereits zum zweiten Mal wurden in der Galanacht die Ehrenringe des Vereins an verdiente Persönlichkeiten verliehen. Künstlerisches Highlight war das Ensamble der Wiener Volksoper. Eine Auswahl an berühmter Operetten, sowie die gesungene Darbietung des Deutschemistermarsches krönten die Deutschmeistergala 2019. Lange nach Mitternacht haben die letzten Nachtschwärmer die festliche Halle mit der Feststellung "wir sehen uns im kommenden Jahr wieder" verlassen. Ein gelungenger  wie die auch die Bilder zeigen.

Die veröffentlichten Bilder wurden durch die Graphische Lehranstalt im Rahmen einer Projektarbeit dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt. In kürze werden wir an dieser Stelle weitere Bilder von der Gala veröffentlichen. Wir freuen uns auf Ihren nächsten besuch auf unserer Seite.


2018

Am 21. September 2018 hat bereits zum 6. Mal mit Deutschmeistern, Freunde und Angehörige und mit Vorständen und Dienststellenleiter jener sicherheitsrelevanten Konzerne, Ämter und Behörden, die ihren Sitz im 3. Wiener Gemeindebezirk haben, eine gemeinsame Netzwerk-Veranstaltung im Heeresgeschichtlichen Museums (HGM) stattgefunden.

 

Seit Jänner 2017 ist das Jägerbataillon WIEN 1 im Ernstfall mit dem Schutz kritischer Infrastruktur im 3. Wiener Gemeindebezirk betraut. Hervorgegangen aus dem Jägerregiment Wien setzt unser Verband zudem die Tradition des Wiener Hausregimentes der „Hoch- und Deutschmeister“ fort.

Bildergalerie

Empfang des Kommandanten

Gewidmet seiner Armee

Das Heeresgeschichtliche Museum ist nicht nur wegen seines militärischen Charakters und prunkvollen Ambientes der ideale Veranstaltungsort für diesen Ball. Die Feldherrenhalle beherbergt mit Prinz Eugen von Savoyen und Leopold Joseph Graf Daun zwei Feldherren, die eng mit der Geschichte der Deutschmeister verbunden sind. Eröffnet 1856, diente das Heeresgeschichtliche Museum von Beginn an der Zurschaustellung österreichischer militärischer Errungenschaften und Erfolge, gewidmet „seiner Armee“ von Kaiser Franz Joseph I.

Das Heeresgeschichtliche Museum wird seit jeher mit militärischer Geschichte verbunden, der 18. Oktober 2013 aber war der Startschuss einer Geschichte der besonderen Art. An diesem Abend feierte der erste Deutschmeisterball seine fulminante Premiere und war bis auf den letzten Platz ausverkauft.

 

Etwa 350 Gäste erfüllten die prunkvollen Hallen und Gänge des HeeresgeschichtlichenMuseums mit Leben und genossen das einzigartige Ambiente, welches in jedem Detail das Ballgefühl vergangener Zeiten spüren ließ.

 

Die Veranstaltung unter dem Ehrenschutz des Bundesministers für Landesverteidigung und Sport Mag. Gerald Klug, des Wiener Bürgermeisters Dr. Michael Häupl, des Generalstabschefs des österreichischen Bundesheeres General Mag. Othmar Commenda sowie des Hochmeisters des Deutschen Ordens Abt Dr. Bruno Platter wurde alleine schon wegen dieser Location zu einer Veranstaltung der besonderen Art. Neben Uniformen des Bundesheeres, der Rettung und der Polizei herrschte ein farbenfrohes Getümmel historischer Uniformen, die allerdings eines gemeinsam hatten: Sie alle repräsentierten verschiedene Epochen der stolzen Tradition der Hoch- und Deutschmeister.

 

„Early Birds“ konnten sich ab 1900 Uhr bei einem Cocktailempfang in der Feldherrenhalle auf den Abend einstimmen, und so herrschte bereits lange vor der offiziellen Balleröffnung beste Stimmung unter den festlich gekleideten Gästen. Viele nahmen dabei das Angebot wahr, sich von kompetenten Museumsmitarbeitern durch die Sonderausstellungen führen zu lassen. Die General de Charge, ein Ehrensalut aus den Kanonen und Musketen der Traditionsverbände, gab den Startschuss für einen unvergesslichen Abend.

 

Nach dem offiziellen Einlass stiegen die Besucher über einen roten Teppich die Treppe zum Oberstock empor, vorbei an der von den Fahnentrupps flankieren Büste des Kaisers Franz Joseph I. Die Gäste, die das Glück hatten, rechtzeitig einen Sitzplatz zu ergattern, wurden zu ihren Tischen geführt, wobei einige am Eingang zur Ruhmeshalle verharrten, um die Atmosphäre voll und ganz in sich aufzunehmen.

 

Nach dem Einzug der Fahnentrupps und der Eröffnungspaare erklärte Obstlt Michael Blaha, Kommandant des Jägerbataillons Wien 1 „Hoch- und Deutschmeister“ und Präsident des Deutschmeisterbundes, nach seiner Festansprache den ersten Deutschmeisterball offiziell für eröffnet, und die Tanzfläche füllte sich schnell zu den Klängen der Originalkapelle der Hoch- und Deutschmeister. Wer nicht gerade tanzte oder das exzellente Catering an seinem Tisch genoss, hatte die Möglichkeit, sich an einer der beiden Bars mit Cocktails bewirten zu lassen. Bei der guten Stimmung verging die Zeit wie im Flug, und so war es nicht verwunderlich, dass einige Gäste überrascht waren, als die Mitternachtseinlage angekündigt wurde. Zwei Spitzenpaare der Jugend und der Junioren der Sektion Tanzsport des Heeressportvereins zeigten unter dem Motto „Zauber der Montur“ ihr Können. Unter der Moderation des Leiters der Sektion, DDI Peter Kielhauser, begeisterten sie die Anwesenden mit einer umfangreichen Präsentation ihres Repertoires. Danach war es an den Ballgästen, bei der Mitternachts-Quadrille selbst ihr tänzerisches Talent zu beweisen.

 

Zur Stärkung wurden im Anschluss Gulasch und Deutschmeisterbier serviert. Damit endete das offizielle Programm des Balles, was die Besucher allerdings nicht daran hinderte, die rauschende Ballnacht noch bis in den Morgen hinein zu genießen.