Nationalfeiertag 2017

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Aufgrund der Bauarbeiten auf dem Heldenplatz, werden die einzelnen Inseln/Stationen in einer Art "Bundesheerpfad" über die Wiener Innenstadt verteilt, vom Burgtheater über Schottentor, Freyung bis zum Hof.
Die Milizinsel wird auf der Freyung direkt neben der Schottenkirche sein (an der Stelle, wo im Winter der Christkindlmarkt ist). Die Fläche ist gleich groß wie letztes Jahr am Heldenplatz und bietet viele Möglichkeiten. Gruppenzelte lassen sich naturgemäß keine aufstellen, dafür gibt es keine Flurschäden durch schwere Fahrzeuge.
Darüber hinaus soll der (durch Grenz- und Assistenzeinsätze) gestiegenen Bedeutung der Miliz durch die Einführung eines "Tages der Miliz" Rechnung getragen werden, dieser wird im Rahmen des Nationalfeiertages auch groß beworben.
Wir sind offiziell aufgefordert, die Wiener Miliz im besten Licht und mit gesamter Ausstattung zu präsentieren!

Das vorläufige Finale einer Erfolgsgeschichte - Nationalfeiertag 2015

Es ist Montag, der 26. Oktober, 07.30 Uhr in der Früh. In der feucht-kalten Morgenluft sind die Männer der Milizinsel in Dreierreihe angetreten. Rundherum herrscht Ruhe. Auf wenigen Themeninseln sind vereinzelt Personen zu sehen, die Soldaten der Garde beginnen gerade mit den Vorbereitungen für die kommende Angelobung. Der Guten-Morgen-Wunsch des Bataillonskommandanten der Hoch- und Deutschmeister, Oberstleutnant Michael Blaha, durchbricht die Stille. Das schallende „Guten Morgen, Herr Oberstleutnant!“ der mehr als 80 Milizsoldaten ist auf dem ganzen Platz zu hören und macht eines klar:  Die Miliz ist wieder da!

 

Diesem Morgen gingen fünf Tage intensiver Vorbereitung, Aufbauarbeiten und Perfektionierung voraus. Der erste Tag begann traditionell mit der Plünderung der Lager - natürlich nur der eigenen. Von der Pistole bis zum schweren Granatwerfer, von der Kaffeemaschine bis zur Feldküche brachten die freiwilligen Helfer alles zu dem Wiesenstück am Heldenplatz, auf dem die Milizinsel entstehen sollte. Noch war das Wetter durchwachsen, aber die Hoffnung auf ein paar schöne – und damit besucherreiche – Tage war groß. Während des Aufbaus zeigte sich, dass viele Helfer nicht das erste Mal dabei waren, und dass das „Heldenplatz-Team“ gut eingespielt ist. Vom Rekruten bis zum Oberstleutnant packten alle dort an, wo es gerade notwendig war. So waren am 23. Oktober der Checkpoint, das Sanitätszelt, das Infanteriewaffenzelt sowie die Feldküche und die Waffenstellungen einsatzbereit und präsentierbar.

 

Das heurige Thema „60 Jahre Bundesheer“ war auch auf der Milizinsel stark vertreten: In Zusammenarbeit mit dem Amt für Rüstung und Wehrtechnik waren  Infanteriewaffen von einst bis jetzt ausgestellt: von deutschen, russischen und amerikanischen Pistolen, Maschinenpistolen und Gewehren aus dem Zweiten Weltkrieg bis hin zum Sturmgewehr 58. Besondere Schmankerl für Oldtimerfans waren Lastkraftwagen der Typen Steyr 480 aus dem Jahre 1959 sowie ein Steyr 680, die der Traditionsverband Heereskraftfahrwesen kostenlos zur Verfügung gestellt hatte. Auch ein Haflinger in Sanitätsausführung sorgte für reges Interesse von jung bis alt. 

 

Bezeichnet man den Nationalfeiertag am 26. Oktober als heiße Phase, war der Tag der Schulen am 23. Oktober eher handwarm. An den Stationen mischten sich Schülergruppen mit Zaungästen aus dem In- und Ausland und ließen sich Waffen und Gerät erklären. Eine interessante Herausforderung war hier, den ausländischen Gästen das Prinzip des Milizkonzepts zu verdeutlichen. Auch der Wiener Militärkommandant Brigadier Mag. Kurt Wagner besuchte die Milizinsel und fand für die gezeigten Leistungen lobende Worte. Dass dieses Lob gerechtfertigt war, zeigte sich, als sämtliche anderen Themeninseln Punkt 15.00 Uhr ihre Pforten schlossen:  Die Milizsoldaten standen den immer noch zahlreich anwesenden Besuchern bis zum Einbruch der Dunkelheit zur Verfügung. Das zeigte deutlich die Stärke  der Miliz: Sie wird nicht durch Überstunden gehemmt. Wenn sie da ist, ist sie da. Stets bereit – zu jeder Zeit!

 

Positives Feedback erhielten die Milizsoldaten wieder für das bewährte Konzept ihrer Themeninsel. Neben der dynamischen Vorführung eines Checkpoints war die Insel von Offenheit und Interaktion geprägt. Die Besucher konnten die ausgestellten Waffen und Ausrüstungsgegenstände  anfassen und "ausprobieren", die Zelte waren offen, die Fahrzeuge zum Einsteigen bereit. Fragen - und derer gab es viele – beantworteten die Soldaten stets kompetent, und es ergaben sich angeregte Gespräche mit ehemaligen, derzeitigen und zukünftigen Grundwehrdienern. Eine oft gestellte Frage musste allerdings unbeantwortet bleiben – ob, und vor allem wo, die Leistungsschau im nächsten Jahr stattfinden wird.

 

Auch die Kameraden im Info-Zelt hatten alle Hände voll zu tun. Großer Beliebtheit erfreuen sich nicht nur die Devotionalien der beiden Wiener Milizbataillone, auch das Interesse für den aktiven Dienst in der Miliz war groß. Als wahrer Zuschauermagnet erwiesen sich die Soldaten am Zugang zur Themeninsel; ein Scharfschütze, ein UN-Soldat, ein Soldat im alten Tarnanzug sowie ein moderner Infanterist zeigten das breite Spektrum der Miliz. Bei ihnen standen vor allem Gäste aus dem Ausland Schlange, um ein gemeinsames Foto zu ergattern.

 

Nach vier intensiven Tagen – wegen des Wochenendes ging die Leistungsschau diesmal von 23. bis 26. Oktober – begann der Abbau, kaum dass die letzten Takte des Zapfenstreichs verklungen waren. Neben Waffen, Zelten und Gerät galt es, die fast 1000 verbauten Sandsäcke - großteils händisch - zu verladen, um den Platz vor der Hofburg wieder in seinen ursprünglichen Zustand zu bringen. Kurz nach 21.00 Uhr war alles fast wie zuvor.  Oberstleutnant Blaha bedanke sich für die Leistung der letzten Tage und erklärte den Einsatz im Rahmen des Nationalfeiertages für beendet.

 

Neben einem Besucherrekord – mehr als 1,5 Millionen Besucher schauten sich die Leistungsschau des Bundesheeres an – gab es heuer auf der Milizinsel auch einen Mitarbeiterrekord: 91 Soldaten aus sechs Jägerbataillonen (Wien 1 „Hoch- und Deutschmeister“, Wien 2 „Maria Theresia“, Oberösterreich, Burgenland, Steiermark, Jägerbataillon 19) sowie Kameraden der Pionierkompanie Wien opferten freiwillig und teilweise unbezahlt ihre Freizeit, um diese Erfolgsgeschichte zu einem würdigen vorläufigen Ende zu bringen.


Nationalfeiertag 2014

Nationalfeiertag 2013

Milizinsel 2013
Milizinsel 2013

Es ist Samstag, der 26. Oktober. In der feucht-kalten Morgenluft sind die Männer der Milizinsel in Dreierreihe angetreten. Rundherum herrscht noch Ruhe, als der Guten-Morgen-Wunsch des Inselkommandanten Obstlt Michael Blaha mit einem schallenden „Guten Morgen, Herr Oberstleutnant!“ erwidert wird. Mit der Standeskontrolle, der in jeder Armee üblichen Art

des Dienstbeginns, und anschließendem Hissen der Bataillonsfahne wird der

Startschuss für den forderndsten Arbeitstag am Heldenplatz gegeben.


Diesem Tag ging fast eine Woche intensiver Vorbereitungen und Aufbauarbeiten voraus. Der erste Tag begann traditionell mit der Plünderung der (eigenen) Mob-Lager, um das benötigte Material zu dem zugewiesenen Wiesenstück am Heldenplatz zu bringen, auf welchem in den

folgenden Tagen die Themeninsel Miliz entstehen wird. Von der Pistole bis zur Panzerabwehrlenkwaffe, von der Kaffeemaschine bis zur Feldküche wurde alles von den Kameraden der Jägerbataillone „Hoch- Und Deutschmeister“ und „Maria Theresia“ sowie der Pionierkompanie Wien verladen und zum Heldenplatz gebracht, wo die Soldaten des Baupionierzuges gerade dabei waren, die Zugszelte aufzustellen. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen begann dieser erste Arbeitstag für die

Vorbereitungen zur Leistungsschau 2013. Diese Vorbereitungen gingen dank der regen Beteiligung der Milizkameraden schnell von statten, und so waren bereits am 24. Oktober der Checkpoint, das Sanitätszelt, das Infanteriewaffenzelt sowie die Feldküche und die Waffenstellungen einsatzbereit und präsentierbar.

 

Bezeichnet man den 26. Oktober als „heiße Phase“, ist der „Tag der Schulen“ am Tag davor eher handwarm. An den Stationen mischten sich die Schülergruppen mit Zaungästen aus dem In- und Ausland und ließen sich Waffen und Gerät erklären. Eine interessante Herausforderung war hier, den ausländischen Gästen das Prinzip des Milizkonzepts zu erklären. Dieser Tag wurde auch für umfangreiche Dienstaufsicht genutzt. Neben Bundesminister für Landesverteidigung und Sport Mag. Gerald Klug statteten auch der

Kommandant der Streitkräfte Generalleutnant Franz Reißner sowie der Wiener

Militärkommandant Brigadier Mag. Kurt Wagner der Milizinsel einen Besuch ab und fanden für die gezeigten Leistungen lobende Worte. Als sämtliche anderen Themeninseln Punkt 1600 Uhr ihre Pforten schlossen, erhielt die Milizinsel ihren Betrieb aufrecht und stand den noch immer zahlreich anwesenden Besuchern bis zum Einbruch der Dunkelheit zur Verfügung. Mit

einer Befehlsausgabe inklusive Flaggenparade endete der offizielle Teil dieses Tages, der sich im Rahmen des Kameradschaftsabends noch bis in den späten Abend fortsetzte.

 

Wegen des schon im Vorfeld angekündigten Rekord-Bungee-Sprunges von einem 192m hohen Kran war die Milizinsel dieses Jahr nicht an ihrem üblichen Platz zu finden, sondern präsentiere sich nahe ihrem Oberbefehlshaber beim Inneren Burgtor. Durch diese Lage, gepaart mit der Nähe eines S-70 „Blackhawk“ sowie der Aufklärungsdrohne „Tracker“, profitierte die Wiener Miliz vor allem am Nationalfeiertag vom erhöhten Zustrom der

Besucher.

 

Positives Feedback erhielten die Milizsoldaten vor allem für das bewährte Konzept ihrer Themeninsel. Neben der dynamischen Vorführung eines Checkpoints war die Insel von Offenheit und Interaktion geprägt. Die präsentierten Waffen, Ausrüstungsgegenstände und Fahrzeuge konnten von den Besuchern angefasst und "ausprobiert" werden, die Zelte waren offen die Fahrzeuge zum Einsteigen bereit. Fragen - und derer gab es viele - wurden

stets kompetent beantwortet, und es ergaben sich angeregte Gespräche mit ehemaligen, derzeitigen und zukünftigen Grundwehrdienern. Die Erwähnung des Stellenwerts der Miliz im Bundesheer durch Verteidigungsminister Klug in seiner Rede am Nationalfeiertag brachte den Kameraden lange vermisste Wertschätzung entgegen.

 

Neben dem Standpersonal bei Waffen und Gerät hatten auch die Kameraden im Infozelt alle Hände voll zu tun. Großer Beliebtheit erfreuen sich nicht nur die Devotionalien der beiden Wiener Milizbataillone, auch das Interesse für den aktiven Dienst in der Miliz war merklich gestiegen. Hier machte sich die Nähe zum Zelt des Heerespersonalamtes bezahlt. Nach

grundlegenden Informationen über die Möglichkeiten in der Miliz konnten Interessenten dorthin verwiesen werden, um sich näher über Voraussetzungen und Laufbahnbilder zu informieren. Als wahrer Zuschauermagnet erwiesen sich die Kameraden am Zugang zur Inseln, bei welchen vor allem Gäste aus dem Ausland Schlange standen, um ein gemeinsames Foto zu ergattern.


Nach drei intensiven Tagen – wegen des Wochenendes wurde die Leistungsschau diesmal auf den 27. Oktober ausgedehnt – erfolgte Sonntag Nachmittag der Abbau der Milizinsel. Neben Waffen, Gerät und Zelten mussten auch wieder fast 1000 Sandsäcke verladen werden, um die Wiese vor der Hofburg in ihren ursprünglichen Zustand zurück zu versetzen.


Nationalfeiertag 2012

Die Wiener Miliz am Heldenplatz – aktiver denn je


Wie jedes Jahr war auch heuer wieder die Themeninsel Miliz ein wesentlicher Teil der Leistungsschau des Bundesheeres auf dem Wiener Heldenplatz. Diese „Milizinsel“, wie sie auch genannt wird, wurde unter der Führung des Jägerbataillons Wien 1 „Hoch- und Deutschmeister“ gemeinsam mit dem Jägerbataillon Wien 2 „Maria Theresia“ und der Pionierkompanie Wien errichtet und betrieben. Ihr Zweck war es, den Besuchern der Leistungsschau Organisation, Aufgaben und Ausrüstung der Miliz vorzustellen, und wer könnte das besser als ihre Angehörigen selbst.


Persönlicher Einsatz

Lag es an der aktuellen Diskussion für und wider die Wehrpflicht oder an der erfolgreich abgehaltenen Übung „Indian Summer“ im heurigen September– die Anzahl der freiwilligen Helfer war die höchste seit Beginn der Teilnahme an der Leistungsschau. Mehr als 50 Milizsoldaten des Jägerbataillons Wien 1 „Hoch- und Deutschmeister“ (Miliz gesamt: 70) meldeten sich freiwillig, um beim Aufbau und dem Betrieb der Milizinsel mitzuhelfen. Nach Vorbereitungen, die bereits Monate vor dem Nationalfeiertag im Laufen waren, begannen am Montag, dem 22. September, die ersten Aufbauarbeiten auf der Grünfläche gleich hinter dem Burgtor. In diesen drei Tagen vor der heißen Phase am „Tag der Schulen“ am 25. Oktober und dem Nationalfeiertag selbst errichteten die Milizsoldaten in mehr als 1300 freiwillig geleisteten Arbeitsstunden „ihre“ Insel. Konkret bedeutete das den Aufbau der benötigten Zelte, eines Checkpoints mit Sandsackstellungen und simuliertem Wachturm, eines schweren Granatwerfers, einer Station mit Panzerabwehrrohren, einer Station mit Panzerabwehrlenkwaffen sowie der Stationen Handfeuerwaffen, Versorgung und San. Der Zutritt zur Insel erfolge über einen kombinierten Shop- und Infobereich, in dem sich die Besucher mit Informationsmaterial und Erinnerungsstücken der Jägerbataillone Wien 1 „Hoch- und Deutschmeister“, Wien 2 „Maria Theresia“ sowie des Traditionsverbandes des „Deutschmeister Schützenkorps“ eindecken konnten. Auch der Partner des Jägerbataillons Wien 1, die HYPO NOE Gruppe, war mit einem Infostand vertreten.


Moderne Ausstattung

Die auf der Milizinsel gezeigte Ausrüstung und Bewaffnung unterschied sich in keinster Weise von dem, was auf den Themeninseln aktiver Einheiten zu sehen war. Sämtliche Milizangehörige präsentierten sich im Kampfanzug 03, der im Zuge der vergangenen Übung an das gesamte Bataillon ausgegeben wurde, eine Geste der Wertschätzung, die sowohl der Einsatzbereitschaft als auch der Motivation der Truppe einen wesentlichen Schub nach vorne gab. In statischen Stationen wurden den Besuchern unter anderem die Handfeuerwaffen eines Jägerbataillons, von P80 über StG77, SSG69 bis zum MG74 in seinen verschiedenen Einsatzmöglichkeiten, dem überschweren Maschinengewehr M2 sowie die schweren Waffen wie der 12cm sGrW 86, PAR 66/79 und PAL2000 BILL präsentiert. Weiters gab es neben diversen Fahrzeugen, einem ABC Abwehrtrupp, einer Feldküche 2000 und der San-Station auch die dynamische Vorführung eines Checkpoints zu sehen, die von den Besuchern mit großem Interesse aufgenommen wurde. Die Pionierkompanie Wien bot allen Interessierten neben ihren zahlreichen Gerätschaften das simulierte Sprengen einer Verklausung nach einem Murenabgang sowie die Möglichkeit, bei pioniertechnischen Tätigkeiten selbst Hand anzulegen.


Bundesheer zum Anfassen

Das war auch heuer wieder das bewährte Motto der Milizinsel. Bei jeder Station bestand die Möglichkeit, sämtliche ausgestellten Waffen und Gerätschaften anzufassen und unter fachkundiger Anleitung auszuprobieren, was von den Besuchern auch ausgiebig genutzt wurde. Neben den Waffenstationen herrschte vor allem auch im Zelt des San-Zuges ein ständiges Gedränge, wobei die Sanitäter und Ärzte am Nationalfeiertag auch mit interessierten Kollegen der verschiedensten zivilen Rettungsorganisationen fachsimpeln konnten. Im Infobereich waren die Kameraden der Öffentlichkeitsarbeit im Dauereinsatz, um neugierige Besuchern zu informieren und die verschiedensten Fragen zu beantworten. Einige interessierte Bewerber konnten in das benachbarte Zelt des Heerespersonalamtes verwiesen werden.


Auf Initiative der Pionierkompanie Wien, deren Kameraden handgefertigte Erinnerungsstücke gegen eine freie Spende an die Besucher verteilten, war es möglich, mehr als EUR 1.000,-- für einen karitativen Zweck einzunehmen. Die Wiener Miliz hat hierbei mit Stolz bewiesen, dass das Motto „Schutz und Hilfe“ von ihr jederzeit und überall gelebt wird.


Bericht: Claus Triebenbacher, Olt

 


Nationalfeiertag 2011

REKORDBESUCH AM MILIZSTAND

 

Bereits zum 4. Mal präsentierte sich die Miliz im Rahmen der Leistungsschau des Bundesheeres am Nationalfeiertag 2011.

 

Dieses Mal war der zur Verfügung gestellte Platz größer als je zuvor, auf über 2000 m² präsentierte die Wiener Miliz einen Großteil des Infantrie- und Pioniergerätes.


Auf der einen Seite wurden alle schweren Waffen, wie der schwere Granatwerfer, die PAL 2000, das PAR 66/79, das überschwere Maschinengewehr M2 und das schwere MG 74 im angedeuteten Stellungsbau dargestellt. Darüber hinaus gab es eine ABC-Station mit Spürgeräten und Schutzanzügen, eine Sanitätsstation mit Notarztwagen, Wiederbelebungspuppen und Defibrillator sowie die neue Feldküche 2000.

 

Die Pioniere errichteten eine Aluminiumbrücke mit Infantrieschwimmsteg, präsentierten Gerätesätze mit Kettensäge und Cobra-Steinbohrer und zeigten die dazugehörige Schutzbekleidung.

 

Um den Besuchern einen besseren Einblick in die Aufgabenbereiche der Milz zu geben, wurde eine einseitiger Checkpoint errichtet, in dem Personen- und Fahrzeugkontrollen vorgeführt wurden. Der Sanitätsbereich präsentierte die notärztliche Versorgung nach einem Minenunfall samt Verladung des Verletzten in den SanKW. Scharfschützen in Ghillie-Suites und ABC Spürer in schweren Schutzanzügen demonstrierten dem Publikum ihren Einsatzalltag.

 

Eingerahmt wurde die Milizinsel von sechs Gruppen- und zwei Zugszelten, die besonders die Kinder begeistern konnten. Bei kühlem Nieselwetter nutzen viele Familien die Gelegenheit, sich in den beheizten Zelten ein wenig aufzuwärmen.

 

Am Nationalfeiertag waren zeitweise mehr als 300 Besucher gleichzeitig auf der Milizinsel, welche die 50 freiwillig Waffenübenden permanent beschäftigt hielten. Alle Milizsoldaten waren mit dem Kampfanzug 03 (inkl. Waffe, Helm und Kampfweste) adjustiert, und das hat die Besucher nachhaltig beeindruckt.

 

Im Gegensatz zu der sonst vorherrschenden "Infozeltatmosphäre" gab es auf der Milizinsel Bundesheer zum Anfassen, und das rege Interesse der Besucher hat diesem Konzept recht gegeben.

 

Schon jetzt gibt es neue Ideen für den Nationalfeiertag 2012, man darf also gespannt sein!

 

Bericht: Andreas Tarbuk


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Meldung zur fWÜ
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